Die Anfänge

Im Jahr 1957 war man auf der Suche nach einem eigenen Vereinslokal für den Gesangverein Eintracht und die Laientheatergruppe Freiamt. Die ersten Pläne – eine Baracke der Streitkräfte in Lahr abzubauen und hier, auf dem von Hofbauer Matthias Giesin gespendeten Grundstück wieder aufzubauen – folgte bald der Wunsch nach einem Massivbau, zuerst nur in der Größe für die Gesangsproben, später jedoch – schon bald nach dem ersten Spatenstich – war man sich einig, dass es schon ein kleiner Saal mit Bühne für die Besucher von Konzert und Theater sein müsste. 

So wurde aus dem geplanten Probenraum eine Halle mit integrierter Küche und Theke sowie Toiletten, Garderobe und Bar im Keller. 

Nicht nur die aktiven auch die passiven Mitglieder und Personen aus der Bevölkerung leisteten mit ihrem körperlichen Einsatz, mit Geld-, Holz- und anderen Materialspenden sowie mit zur Verfügung gestellten Maschinen und Geräten Unterstützung. Durch zusammengetragenes Abbruchmaterial (Fenster, Türen, Treppen) wurden weitere Kosten eingespart. So konnte bereits im Jahr 1958 unser Sängerheim, ein Saal mit über 300 Sitzplätzen, eingeweiht werden. Damals war dies die größte Versammlungsmöglichkeit in Freiamt und wurde nicht nur von unserem Verein, sondern auch von anderen (z.B. auch vorübergehend von der Gemeinde als Schulraum) vielfältig genutzt. Es wurde immer wieder renoviert und modernisiert (die Abbruchteile wurden so nach und nach durch Neuteile ersetzt, die Saalwände mit Holz verkleidet usw.), aber die im Laufe der Zeit immer mehr zu Tage getretenen Nachteile (Geräusche der Theke und Küche, zu wenig Toiletten und der Zugang hierzu und Garderobe und Bar durchs Freie, kein Foyer) ließen dann den Wunsch nach einem Anbau reifen.